Dienstag, 26. Juli 2011

Locker in Stockholm 25.7.2011

13. Tag


Wir konnten das Gepäck im Hotel deponieren und auch gleich noch Frühstücken. Wir sind etwas übernächtigt, da wir die Mitternachtssonne im Zug geniessen konnten und einen frühen Sonnenaufgang um etwa 4.00 Uhr erleben durfte. 

Im Hotel einchecken konnten wir erst um 15.00, also machten wir uns mit einer Tageskarte der Verkehrsbetriebe und mit einem Stadtplan auf den Weg und fuhren wie gewohnt in der Stadt herum. Ohne Hetze, umsteigen wie es uns beliebt.

Nach dem Schlüsselfassen, Duschen und etwas ausruhen, stand nur noch ein gutes italienisches Essen (wie bei uns) auf dem Plan. Spaghetti Bolognese und Pasta alla Maestro, ein Glas Rotwein dazu und für Heinz ein Kaffee mit einem Gläschen Grappa.

En Guete und gute Nacht

Anna-Maria und Heinz

 Bahnhof von Stockholm um 5.30 Uhr




Trondheim - Stockholm 24.7.2011

12. Tag






Samstag, 23. Juli 2011

Unter den Linden 23.7.2011

11. Tag
Ein ruhiger Tag in Trondheim. Nach den Ereignissen vom Freitag (Massaker in Oslo) war ein Erholungstag ganz nötig. Wir sind herumspaziert. Haben den öffentlichen Verkehr getestet und kreuz und quer durch Trondheim gefahren.
Trondheim hat viele Baumalleen in den Flaniergassen. Es gibt Kastanien und Lindenbäume. Die Lindenbäume stehen zum Teil noch in voller Blust. Die Strassen sind dadurch mit einem betörenden Duft nach Lindenblüten durchzogen. Eine richtige Frühlingsstimmung. Die Linden die jetzt noch blühen haben viel kleinere Blätter als bei uns und haben gefüllte Blüten.

Den Abend beschliessen wir mit einem guten Rindssteak.
Gute Nacht






 für Robi

 unter den Linden (voller Blust)
22.30 Uhr ohne Blitz

Von Fjord zu Fjord 22.7.2011


10. Tag

Früh, 07.07 Uhr (eigentlich nicht, es ist ja schon seit 4 Uhr hell), besteigen wir den Bus nach Lillestrom und dann den Zug nach Lillehammer. Vorbei an Seen, Flüssen und Wäldern. Wälder deren Laubbaumbestand zum grossen Teil aus Birken bestehen. Eine schöne lose besiedelte Landschaft. In Lillehammer bestiegen wir dann den Expresszug nach Trondheim (Fahrzeit 4,5h). Komfortklasse mit heissem Wasser und Kaffee.

Nach Lillehammer schlängelt sich der Zug in flottem Tempo einem breiten Fluss, zum Teil schon Seebreite, entlang Richtung Trondheim. Fast unbemerkt steigt die Strecke an und unvermittelt öffnete sich vor uns eine Landschaft wie sie ein Dichter nicht schöner beschreiben könnte. Ein richtiges Hochplateau. Die grossen, geraden Birkenstämme sind kleineren, knorrig wirkenden Bäumen gewichen. Die wie geduckt in Gruppen oder Einzeln in einer einzigartigen Landschaft stehen. Gelbliche Flechten und Moorpflanzen bedecken den steinigen und kargen Boden, als wollten sie sagen wir trotzen der ganzen Härte des Winters.

Hier oben auf 1000m Höhe ist die Waldobergrenze nicht mehr weit und die Bäume ähneln eher grossen kräftigen Büschen, mit kurzen Stämme und vielen schön geschwungenen, ausladenden Ästen. 

Der zuvor recht breite Fluss, schlängelt sich hier wie ein Bächlein durch die Landschaft, unterbrochen von kleineren Stromschnellen, wo sich der Bach an im Weg liegenden Steinen aufkräuselt und in Schaumkronen endet.

Das Hochplateau ist der Anfang des „Dofjefrell Nasjonalpark“ und Kongsvoll liegt mit 886 m Höhe mittendrinn. Den höchsten Punkt des Plateaus haben wir überfahren und die Fahrt führt uns wieder langsam dem Trondheimer Fjord entgegen. Die Gegend ist wieder belebter, die Landwirtschaft meldet sich mit Kornfeldern zurück. Der Trondheimer Fjord ist mit 130 km der drittlängste in Norwegen.

Vom Bahnhof aus sieht man schöne alte Häuser in typischer bunter holzbauweise.

Das Hotel liegt gleich in der Nähe des Bahnhofs.
Tschüss bis morgen

 
PS. Leider mussten wir im Hotel angekommen, vom tragischen Attentat in Oslo und auf der Insel Utoya Kenntnis nehmen. Wir waren gestern noch auf einer Bus-Tour in dieser Gegend vorbeigefahren und später nach dem Besuch des Königsschlosses dort in die U-Bahn gestiegen.








Donnerstag, 21. Juli 2011

Im Land der Wikinger 21.07.2011

9. Tag

Nach einem Morgenessen mit einem Kantinenflair, machten wir uns auf die neue Stadt zu erkunden. Null Ahnung von Oslo. Also zur nächsten Sightseeing-Tour. „City Sightseeing Oslo, jede halbe Stunde fährt ein Bus von jeder Haltestelle“. Diesen Spruch hörten wir einige male auf unserer Tour.
Norwegen, das Land der Wickinger gab es schon im Mittelalter. Die Wickinger waren hervorragende Schiffsbauer und Seeleute. Mit ihren Booten befuhren sie die tiefen Fjorde, die stürmischen Meere und gelangten sogar bis Nordamerika. Sie waren ein wildes Volk. Bei Ausgrabungen rund um Oslo wurden 3 Wickingerschiffe gefunden, die als Totenschiffe für verstorbene Könige verwendet wurden. Eine Art Sarkophag wurde auf dem Schiff montiert und so wurde das ganze Boot zur Bestattung im Boden vergraben.
Die Boote, die gefunden wurden und sehr gut erhalten sind, stammen alle aus dem 9 Jahrhundert. Die grosszügigen Grabbeigaben wurden leider in früheren Jahrhunderten von Grabräubern gestohlen. Die wenigen, die gefunden wurden, geben aber trotzdem einen kleinen Einblick in die Lebensweise der Wickinger. Ansonsten gibt es nicht sehr viele Überlieferungen. Es gibt ein interessantes Museum.
Oslo ist die Hauptstadt von Norwegen. Norwegen hat eine konstitutionelle Monarchie, das heisst der König hat vorwiegend Repräsentative Aufgaben zu erledigen. Harald und Sonja wohnen nicht weit vom Regierungssviertel in einem Schloss, erbaut 1848, mit einem grossen Park, der zum Spazieren und Verweilen einlädt. Pünktlich um 13.30 Uhr jeden Tag findet vor dem Palast eine Wachablösung statt.

Oslo wird auch die grüne Stadt genannt. Es hat viele Inseln (40) im Osloer Fjord, die mit Fährschiffen gut zu erreichen sind. Oslo ist mit einer Fläche von 454 km2 einer der grössten Hauptstädte Europas, doch wenig besiedelt (1200 Einwohner pro km2). 600‘000 Einwohner sind in Oslo und rund 1Mio. in Osloregion. Schon bei der Ankunft hat man das Gefühl von Platz und Weite. Keine so engen Gassen mit hohen Häusern, eben irgendwie ländlich geblieben. Die Osloer sind nun dabei ein neues und modernes Quartier aufzubauen, das komplett untertunnelt ist. Also oben praktisch verkehrsfrei.
Im Jahr 1000 wird Oslo gegründet. 1536 wird Norwegen dänische Provinz. 1626 wird Oslo in Christiania umbenannt. 1814 erfolgte die Auflösung der Union mit Dänemark und Norwegen geht eine Union mit Schweden ein.  Unabhängig wurde Norwegen am 17. Mai 1905.  Er wird mit farbenfrohen Kinderumzügen (keine Militärparaden) fröhlich gefeiert. 1925 erhält Oslo ihren Namen zurück.

Alle 4 Jahre finden Wahlen statt. Norwegen hat rund 4,9 Mio. Einwohner, 13 pro km2. Das Rentenalter beträgt 67 Jahre für alle, die Arbeitslosenzahl beträgt 5%, die Zinsen 4%. Jeder Einwohner Norwegens hat Anspruch auf eine Rente. Beide Elternteile haben ein Anrecht auf Mutterschaftsurlaub. Die Bildungs- und Gesundheitskosten werden grösstenteils vom Staat getragen. Im Gegenzug sind die Steuern extrem hoch, die Mehrwertsteuer beträgt alleine 25%. Als die ersten. Als die ersten Ölfirmen Konzessionen zur Förderung von Erdöl beantragten, beschloss der Staat, die Gewinne (24% des Bruttosozialprodukts) ausschliesslich dem Wohle des Volkes zukommen zu lassen und förderte so den Sozialstaat, was einen grossen Wandel herbeiführte. Norwegen ist bekannt für Fisch, Krabben, Lachs und andere Spezialitäten. Norwegen hat 50 Flughäfen. 98% des Stromes wird aus Wasserkraft gewonnen.

Früher waren der grösste Teil der Norweger von der Seefahrt abhängig. Heute arbeitet 70% der Bevölkerung im Dienstleistungssektor. Die Staatsreligion ist protestantisch. Die Länge von Norwegen beträgt 1‘750 km, die engste Stelle ist bei Narvik und beträgt gerademal 6 km. Hammerfest ist die nördlichst gelegene Stadt und liegt auf dem 70 Breitengrad. Der Golfstrom beschert Oslo ein recht mildes Klima. Die Temperatur im Sommer kann bis zu 30° steigen, die Wassertemperatur im Fjord bis 20°.
Oslo ist gut an den Süden angebunden. 3 Fährschiffe fahren täglich nach Kiel, Frederikshavn und Kopenhagen. Pro Saison laufen150  innereuropäische Kreuzfahrtschiffe Oslo an. Oslo konnte schon dreimal olympische Winterspiele durchführen. Die Sprungschanze von Holmenkollen ragt gut sichtbar über die Stadt. 

Seit dem 10.12.1950 werden jedes Jahr im Rathaus von Oslo 5 Nobelpreise verliehen. Alfred Nobel (Erfinder des Dynamits) stiftete sein Vermögen mit der Auflage, jedes Jahr mit dem Erlös des Vermögens 5 Preise zu verleihen für besondere Leistungen (Frieden, Physik, Chemie, Medizin und Literatur). Das Rathaus hat zwei Türme 63 und 66 m hoch mit 49 Glocken. Die grösste davon wiegt 4 Tonnen. Oslo hat auch eine Ice-Bar. Da herrschen konstante -5 Grad Celsius. Den Besuchern werden warme Mäntel und Decken abgegeben.
Eines der bekanntesten Lokale ist das „Grand Cafe“. Der norwegische Schriftsteller Henrik Ibsen (Peer Gynt etc.) verbrachte seine letzten Lebensjahre in Oslo und ass pünktlich um 12.00 Uhr im Grand Cafe sein Mittagessen, man konnte die Uhr nach ihm stellen. Henrik Ibsen lebte von 1828-1906. 

Ein weiterer bekannter Einwohner von Oslo ist Gustaf Viegeland. Er war Bildhauer und Künstler. Alle seine original Formen und Skulpturen stiftete er bei seinem Tod der Stadt Oslo mit der Auflage, dass der Park wo sie stehen 365 Tage im Jahr geöffnet sein soll und kein Eintrittsgeld verlangt werden darf.
Auch Oslo hat seine teuerste Wohngegend. Mit 6‘800 Euro pro m2 Wohnfläche seid ihr dabei. Sie ist sehr schön gelegen, die Strasse ist mit eine sehr schöne Kastanienbaumalle bepflanzt.
Vor Einführung des Protestanismuss glaubten die Norweger an die Nordische Mythologie. Deshalb findet man auf den alten Stabkirchen jeweils ein Kreuz und einen Drachenkopf. Polarforscher (Nansen und Amundsen) traten ihre Forschungsreisen zum Nordpol von der Insel Svaibat aus an (4Flugstunden von Oslo entfernt). Im Volksmuseum (ähnlich wie der Ballenberg) wurden erhaltenswerte Häuser aus ganz Norwegen aufgebaut und so erhalten.
Oslo hat auch ein sehr neues und modernes Opernhaus mit verschiedenen Sälen.

Der Bahnhof wird zur Zeit Umgebaut, das heisst praktisch keine Züge fahren bis ins Zentrum. Also immer Umsteigen auf Busse. Wenn er fertig ist, etwa Mitte August, wird es ein sehr schöner Bahnhof sein.

Genug für heute

Es grüsst aus dem noch sonnigen Norwegen (morgen solls regnen)
Anna-Maria und Heinz





 Schloss von König Harald und Königin Sonja

Stabkirche


Wikingerschiff



Mittwoch, 20. Juli 2011

Rauch am Horizont und blaues Meer 20.7.2011

8. Tag
Es hat Rauch am Horizont, was sagt der Rauch am Horizont, es hat Rauch am Horizont (Zitat: Lucky Luke). Uns sagt der Rauch am Horizont, dass die Fähre von Larvik am Hafen von Hirsthals am Anlegen ist. Heinz und ich sind früh da und schauen dem Treiben interessiert zu. Die Fähre von Kristiansand ist schon da, das Ausladen der Autos hat begonnen. Es ist unglaublich wie viele Personenwagen, Lastwagen, Wohnmobile, sogar einen Anhänger mit Boot aus dem Heck dieses Riesen herausrollen.
Dasselbe passiert jetzt auch bei unserer Fähre. Nun ist es auch für uns Zeit einzuchecken. Es ist die Fährlinie Color Line. Sie fährt von Hirsthals DK nach Larvik N. Es ist ein Superspeed Schiff, mit einer Länge von 213 m, einer Tonnage von 33‘500 Bruttoregister, eine Reisegeschwindigkeit von 27 Knoten, Platz für 1929 Passagiere, 764 Fahrzeuge und 117 Lastzüge. Die Fähre umfasst 11 Decks.
Das Wetter ist prächtig, herrlicher Sonnenschein, keine grossen Winde, bestes Fährfahrwetter. Kaum am Hafen abgelegt „schiesst“ die Fähre mit 27 Knoten über die Nordsee Richtung Larvik. Es geht ganz flott voran. Die dänische Küste ist bald nicht mehr sichtbar und die norwegische schiebt sich langsam über den Horizont. Doch!!  Eine Durchsage des Kapitäns, dass wir eine Viertelstunde später in Larvik ankommen werden, sie hätten Probleme mit einem Motor und die Geschwindigkeit gedrosselt werde (John Meynard lässt grüssen). Die Geschwindigkeit musste weiter bis auf 12 Knoten gedrosselt werden, was uns eine Verspätung von rund 1 Stunde bescherte. Unser Zug nach Oslo war natürlich schon unterwegs und der Haven ist 2,5 km vom Bahnhof entfernt. Um diese Zeit fährt der Zug nur noch alle 2 Stunden. Also hatten wir genügend Zeit auf dem Bänklein vor dem Bahnhof aufs Meer hinauszuschauen und ein Sandwich zu essen. Wir waren nicht die Einzigen die den Zug nach Oslo verpasste. Da stand auch ein deutsches Ehepaar mit dem wir ein kleines Schwätzchen hielten.
19.22 Uhr, also 2 Stunden später bestiegen wir den EC nach Oslo. Das 1. Klasse Abteil heisst hier Komfort und ist auch sehr gut ausgestattet. Bei unseren Tischen hatte es Steckdosen, so konnte Heinz sein Natel aufladen und ich konnte an meinem Blog weiterschreiben. Auch dieser Abschnitt gab etwas zu erleben. Einmal mussten wir den Zug verlassen und in den Bus umzusteigen, da das Bahntrasse verschüttet war, und dann kurz vor Oslo mussten wir wieder den Bus nehmen, weil die Strecke bis Oslo im Umbau ist.
Landschaftlich sieht es fast wie bei uns aus. Es hat Weizenfelder, Gras und zum ersten Mal seit 8 Tagen haben wir auch ein grosses Feld mit Salat gesehen. Die Strecke von Larvik nach Oslo führt uns durch viele Wälder und Wäldchen. Was mir auffiel, nebst den vielen Tannen gibt es auch sehr viele Birken. Was bei uns ein Zierbaum ist, ist offenbar hier ein Waldbaum. Ich finde das schön. Die weissen Birkenstämme inmitten der Tannenbäume.
Wo in Deutschland und Dänemark die Häuser noch mit Klinkersteinen gebaut wurden, findet man hier die meisten aus Holz. Holzhäuser wie getäfert und in bunten Farben bemalt. Die weiss, gelb, oker, blau, grün und rot bemalten Häuser haben die meisten eine weissbemalte Stirnumrandung und auch die Fenster sind meistens weiss. Das gibt dem Haus ein kontrastreiches Aussehen (wie im Europa-Park Rust , Skandinavien). Die Häuser sehen ein wenig aus wie früher unsere alten Badeanstalten.
Optisch haben die hier lange Tage. Heute morgen als ich erwachte war es schon Tag hell und die Sonne schien. Meine Uhr sagte mir aber es war erst 5 Uhr morgens. Jetzt in Oslo im Hotel angekommen ist es schon 22.30 Uhr und noch hell wie bei uns zu Hause um 8 Uhr. Mitternacht: endlich ist es dunkel, doch nicht für lange.
Gute Nacht









Klein aber fein 19.07.2011

7. Tag
Hamburg Bahnsteig 11a. Ja wo ist denn unser Eurocity? Ah, da steht er ja, ganze 3 Waggons lang. 1. Klasse ist vorhanden, gut bestückt mit heissem Wasser, Kaffee und was dazugehörte. Stromabnehmer gab es keine, der Zug fährt mit Diesel. Von Fredericia DK an gab es keine Fahrleitungen mehr. Dem Betrachter bietet sich ein ganz anderes Bild als bei uns zu Hause, wo überall Fahrleitungen herumhängen. Wenn das Bahntrasse nicht zu sehen wäre, könnte man hier gar nicht vermuten, dass da auch Züge verkehren.  
Pünktlich 9.30 Uhr fährt der Zug von Hamburg HB ab Richtung Aarhus DK, unser nächster Umsteigebahnhof. Der Zug ist wie gesagt so kurz, dass es keinen Speisewagen hat. Doch es gab heisses Wasser und ich konnte meinen Tauchsieder gleich einmal ausprobieren. So konnte ich um die Mittagszeit ein Quicksüppli für uns machen und das beim Morgenessen gemachte Butterbrot dazu essen. Selbst mein 3poliger Wechselstecker hat den Test bestanden.
In Rendsburg überquerten wir eine Eisenbahnhochbrücke als Stahlkonstruktion. Auch hier gab es einige Windkraftanlagen und auf etlichen Dächern fand man Photovoltaikanlagen. Landschaftlich unterschied sich die Gegend nicht so sehr von unserer. Sie war nur weniger besiedelt. Die Äcker wurden nicht so schön gepflegt wie unsere. Kein Gemüsebau, vor allem Ackerbau mit Getreide und Viehwirtschaft war zu sehen. Bahnhöfe, auch grösserer Städte, nach Aarhus waren recht bescheiden. Die Dänen sind eindeutig keine Zugfahrernation wie wir. Es gibt hier oben schon Fjorde, einen überquerten wir in Veijle.
Von Aarhus nach Aarlborg bestiegen wir den Regioexpress (keine 1. Klasse, dafür hatte ich Zeit zu schreiben). Genauso von Aarlborg nach Hjorring. Von Hjorring nach Hirtshals fährt ein schöner neuer blauer Privatzug.
Unser heutiges Ziel Hirtshals ist direkt am Meer gelegen mit einem sehr grossen Fährhafen und einem Leuchtturm. Die Fährlinie die uns morgen nach Larvik bringen wird, ist die Color Line. Von hier fährt sie auch nach Kristiansand.
Die Tickets für die Überfahrt haben wir uns schon besorgt. Ein kleiner Bummel durch Hirtshals, ein gutes Abendessen und ab geht’s zurück ins Hotel.
Gute Nacht bis morgen

Wie Omas Sofa

Versucht einmal ein Ticket zu lösen, wenn man nichts lesen kann